Vom Warentausch zur Tauschbeziehung: Grundlagen sozialer Interaktion (Diskurse der Psychologie)
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Beschreibung
In nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen spielt das Tauschprinzip eine wichtige Rolle. Das spezifisch menschliche, insbesondere abstrakte Denken hat sich historisch aus der Gleichsetzung der Werte ausgetauschter Produkte entwickelt. Aus diesen »Gleichungen« entstanden natur-, geistes- und sozialwissenschaftliche, aber auch außerwissenschaftliche und ideologische Denkformen. In der monopolisierten Marktgesellschaft haben zwischenmenschliche Belange meistens ebenfalls einen Warencharakter. Da es die Grundlage sozialer Interaktion bildet, kann die Missachtung des Tauschprinzips zu massiven psychischen Störungen führen. Doch auch die Einhaltung und insbesondere eine allzu strikte Befolgung des Prinzips kann sich negativ auf die Psyche auswirken, was jedoch meistens nicht bewusst wird. Mark Galliker untersucht dieses Phänomen und stellt die Frage nach alternativen Prinzipien des Zusammenlebens.
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Über den Autor
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