Die Erfindung des Dichterbundes
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Die Studie untersucht die Medienstrategien und Selbstentwürfe des Göttinger Hains.»Der Bund ist ewig!« - So lautete die Losung der studentischen Gruppe, die sich im Herbst 1772 beim Schwur unter einer Eiche formierte und unter dem Namen Göttinger Hain bekannt wurde. Die proklamierte Ewigkeit dauerte zwar nur wenige Jahre, der Wahlspruch hat sich aber insofern erfüllt, als der Göttinger Hain bis heute als paradigmatischer Fall eines Dichterbundes gilt. Diese Zuschreibung ist kein bloßer Zufall: Nicht nur der Name, sondern auch das Konzept des Dichterbundes geht auf die Göttinger Studenten selbst zurück. Die Studie zeichnet nach, wie die Gruppenmitglieder durch die gemeinsame Diskussion, wechselseitige Kritik und Korrektur ihrer Texte beständig an ihrer kollektiven Identität feilten. Bemerkenswert ist, dass ihre Selbstentwürfe adressaten- und medienabhängig variierten. Die Studenten passten ihre Texte und das Gruppenprofil immer wieder an neue Kontexte an. Es gibt demnach nicht den Hainbund, sondern eine Pluralität von Bünden, die strategisch und zeitlich divergieren. von Thomalla, Erika
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
- Gebunden
- 416 Seiten
- Erschienen 2002
- Oldenbourg Schulbuchverlag
- Kartoniert
- 177 Seiten
- Erschienen 1988
- Meiner, F
- Gebunden
- 176 Seiten
- Erschienen 2016
- Manesse Verlag
- paperback
- 872 Seiten
- Erschienen 2018
- tredition
- paperback
- 298 Seiten
- Erschienen 1975
- Insel
- hardcover
- 592 Seiten
- Erschienen 2021
- Boer Verlag




