Das Deutsche Museum im Nationalsozialismus
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Beschreibung
Im März 1933 trat der Gründer des Deutschen Museums in München, Oskar von Miller, von seiner Leitungsfunktion zurück. Sein Nachfolger, der Verleger Hugo Bruckmann, war ein früher Förderer der NSDAP. Spätestens seit 1937, als zwei weitere Parteimitglieder in den Museumsvorstand berufen wurden, war dieses Leitungsgremium von Parteimitgliedern dominiert.Geldgeber aus Politik, Industrie und Wirtschaft unterstützten nach 1933 vor allem den Ausbau von Abteilungen, die sich NS-nahen Themen widmeten, etwa die neue Kraftfahrzeug-Abteilung oder die "Reichsautobahn-Schau". Im Kongresssaal fanden Parteiveranstaltungen statt, im Bibliotheksgebäude wurden extern organisierte Propagandaausstellungen wie die "Große Antibolschewistische Schau" (1936) oder "Der ewige Jude" (1937) gezeigt. Museumskuratoren und renommierte Historiker porträtieren die Entscheidungsträger in der Führungsebene des Museums und analysieren einzelne Ausstellungen.
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Über den Autor
Die HerausgeberElisabeth Vaupel, geb. 1956 in Luxemburg, ist Chemiehistorikerin am Forschungsinstitut des Deutschen Museums in München. Sie lehrt Chemiegeschichte an der Universität Stuttgart.Stefan L. Wolff, geb. 1952 in Berlin/West, ist Physikhistoriker
- Gebunden
- 624 Seiten
- Erschienen 2015
- C.H.Beck
- Gebunden
- 537 Seiten
- Erschienen 2020
- Böhlau Köln
- Kartoniert
- 24 Seiten
- Erschienen 2019
- Wochenschau Verlag
- Gebunden
- 176 Seiten
- Erschienen 2012
- Buchner, C.C.
- Hardcover
- 512 Seiten
- Erschienen 2013
- Wochenschau Verlag
- paperback
- 591 Seiten
- Erschienen 2017
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 68 Seiten
- Erschienen 2021
- Groos, Julius




