Die nationalen Parlamente und ihre Europa-Gremien
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Beschreibung
Die Diskussion um das Demokratiedefizit der EU hat seit Maastricht einen neuen Akteur ins Spiel gebracht: Die nationalen Parlamente. Lange auf eine Zaungastrolle beschränkt, werden die nationalen Parlamente seit 1992 fast einhellig als zentrale Säule der demokratischen Legitimation der EU betrachtet. Diese Annahme setzt allerdings voraus, dass die Parlamente die Europapolitik ihrer Regierungen in der Praxis effektiv kontrollieren. Zentral sind dabei die parlamentarischen Europa-Gremien, die als institutionelle Reaktion der Parlamente auf ihre Europäisierung zu werten sind. Im Vergleich der Abgeordnetenkammern in der EU vor der Erweiterung weist die Studie nach, dass die postulierte europapolitische Mitwirkung der nationalen Parlamente bisher unzureichend ist. Entsprechende Maßnahmen sind Einzelphänomene, die noch keine systematische Mitwirkung erkennen lassen. Die Legitimationskette von den nationalen Parlamenten zur EU ist somit bisher eine weitgehend theoretische Annahme, die in der Praxis keine Entsprechung findet. Dies führt den Blick auf alternative Modelle zur Legitimation der EU, die auf die Verflechtung der Ebenen verzichten und aus dem Dilemma führen könnten.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 448 Seiten
- Erschienen 2006
- Carl Hanser Verlag
- paperback
- 765 Seiten
- Erschienen 2024
- dtv
- Kartoniert
- 432 Seiten
- Erschienen 2017
- Springer VS
- hardcover
- 303 Seiten
- Erschienen 2009
- Nomos
- paperback
- 250 Seiten
- Erschienen 2009
- Polity Press
- hardcover
- 255 Seiten
- Erschienen 2015
- Cambridge University Press
- Kartoniert
- 200 Seiten
- Erschienen 2022
- Klinkhardt, Julius
- paperback
- 268 Seiten
- Erschienen 2006
- Buch&Media




