Die Poetisierung des Essays
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Beschreibung
Der deutschsprachige Essay erfährt am Ende des 19. und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine produktive Hochphase. Auffällig ist die verbreitete Verwendung fiktionaler Essayformen wie Dialog-, Brief- und Monologessay, die bei Autoren wie Hermann Bahr, Rudolf Borchardt und Georg Lukács, in besonders ausgeprägter Weise aber bei Rudolf Kassner, Hugo von Hofmannsthal und Gottfried Benn festzustellen ist. Mit Blick auf Kassners 'Melancholia', Hofmannsthals 'Erfundene Gespräche und Briefe' und Benns fiktionale Essaytexte der 20er Jahre wird diese ästhetische Grenzerweiterung des Essays historisch und systematisch untersucht und als spezifisch moderne Form poetischer Epistemologie charakterisiert, die den Leser auf ebenso vielfältige wie elementare Weise gedanklich herausfordern und zugleich literarisch einbinden will.
Produktdetails
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Über den Autor
- Leinen
- 680 Seiten
- Erschienen 1984
- Manesse-Verlag
- hardcover
- 847 Seiten
- Erschienen 1987
- Evangelische Verlagsanstalt
- paperback -
- Erschienen 1995
- Bedford/st Martins
- Kartoniert
- 268 Seiten
- Erschienen 2009
- De Gruyter
- Gebunden
- 431 Seiten
- Erschienen 2023
- De Gruyter
- paperback -
- Erschienen 1985
- Methuen
- paperback
- 136 Seiten
- Erschienen 2007
- Biblioteca Nueva




