Der Kulturinfarkt: Von Allem zu viel und überall das Gleiche. Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention.
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Beschreibung
Zu viel Geld für Kultur schadet nur. Immer mehr Geld für die Kultur! Dabei haben wir schon von allem zu viel und überall das Gleiche. Vier führende Kulturexperten entlarven den Mythos vom Kulturstaat und ziehen gegen die Auswüchse der Subventionskultur zu Felde. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt. Das kulturpolitisch so erfolgreiche Programm einer »Kultur für alle« war Höhepunkt der bürgerlichen Bildungsutopie, die tief in der deutschen Klassik wurzelte: Es ging um nichts weniger als die »ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts«; darunter machen es die Deutschen nicht. Doch längst können Kunst und Kultur weder das individuelle noch das kollektive Glücksversprechen erfüllen. Sie ermöglichen weder die Vervollkommnung des Einzelnen noch erlösen sie von den Zumutungen der Globalisierung und Moderne. Sie stiften weder den Zusammenhalt der Nation noch helfen sie bei der Integration des Fremden. Sie befördern nicht die Wirtlichkeit unserer Städte und schon gar nicht das ökonomische Wachstum durch eine blühenden »Kreativwirtschaft«. Vielmehr spaltet öffentlich geförderte Kultur die Gesellschaft. Der Fetisch Kulturstaat, in dem alle diese Wunschvorstellungen kulminieren, stößt an seine Grenzen. Wer einen Diskurs über die Ziele öffentlicher Kulturausgaben möchte, trifft auf eine harte Kulturlobby: Gegen Kultur darf niemand sein und alles, was ist, muss bleiben. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt. Haselbach, Klein, Knüsel und Opitz fordern Verzicht: Derzeit fördern wir Lobby und Institutionen - nicht die Kunst.
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Über den Autor
- Gebunden
- 199 Seiten
- Erschienen 2017
- Ullstein Hardcover
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2011
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 160 Seiten
- Erschienen 2021
- Steidl Verlag
- hardcover
- 416 Seiten
- Erschienen 2005
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 189 Seiten
- Erschienen 2009
- C.H.Beck
- perfect
- 223 Seiten
- Erschienen 1988
- Dva
- Kartoniert
- 205 Seiten
- Erschienen 2022
- transcript
- Kartoniert
- 592 Seiten
- Erschienen 2002
- Goldmann Verlag
- hardcover
- 170 Seiten
- Erschienen 2005
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 221 Seiten
- Erschienen 2012
- Argument Verlag mit Ariadne
- Hardcover -
- Erschienen 1999
- Springer
- paperback
- 267 Seiten
- Erschienen 2009
- Klartext



