Das Paradox der Ordnung: Überlegungen zu einem politischen Kampfbegriff
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Beschreibung
Ordnungen sind nicht einfach «gut», weil sie Ordnungen sind, und sie gelten auch nicht per se, wie man naiv annehmen könnte. Wie also «funktionieren» Ordnungen? Klarheit bringt die Unterscheidung zwischen formalen und materiellen Ordnungen: Nur formale Ordnungen gelten ewig – materielle, auf die vorgefundene Welt bezogene Ordnungen dagegen sind Ordnungen in Bezug auf einen Massstab, der jeweils geeignet erscheint, um Ordnung zu schaffen. Sie stellen also nicht Ordnungen an sich dar, sondern müssen gesetzt werden. Paradoxerweise ist es dann gerade deren Perfektionierung, die in eine verfehlte Zweiwertigkeit führt, innerhalb welcher sich materielle Ordnungen zu Unrecht verabsolutieren, sich einen Ewigkeitsanspruch anmassen und so am Ende untauglich oder gar verbrecherisch werden. Dann braucht es die Möglichkeit, sie durch neue Ordnungen und neue Massstäbe zu ersetzen.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 83 Seiten
- Erschienen 2005
- Merve
- Kartoniert
- 444 Seiten
- Erschienen 2011
- VS Verlag für Sozialwissens...
- paperback
- 143 Seiten
- Erschienen 2010
- Turia + Kant
- Kartoniert
- 402 Seiten
- Erschienen 2012
- ça-ira-Verlag
- perfect
- 264 Seiten
- Erschienen 1993
- VS Verlag für Sozialwissens...
- hardcover -
- Erschienen 1992
- S.Fischer Verlag,
- perfect
- 476 Seiten
- Erschienen 2003
- Campus Verlag
- paperback
- 232 Seiten
- Erschienen 2023
- ibidem
- Kartoniert
- 612 Seiten
- Erschienen 1990
- Suhrkamp Verlag



