Im Gravitationsfeld nachkantischen Denkens: Reinhold und Hölderlin
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Beschreibung
Hölderlins philosophische Reflexionen, in denen er für ein «Seyn schlechthin» als erstes Prinzip der Philosophie argumentiert, werden gemeinhin unter Berücksichtigung von Kant, Fichte, Schiller und Hegel interpretiert. Martin Bondeli dagegen vertritt die Ansicht, dass es für ein angemessenes Verständnis von Hölderlin insbesondere auch das Aufklärungs- und Prinzipiendenken Karl Leonhard Reinholds einzubeziehen gilt. Vieles spricht dafür, dass Hölderlin während seiner Ausbildungsjahre auf Reinholds geschmackstheoretische Beiträge aufmerksam wurde und im Einklang mit diesen seine Theorie einer Totalvorstellung entwickelte. Hölderlins Betonung der «Rezeptivität des Stoffs», seine Rücksichtnahme auf ein «Factum des Bewußtseins» sowie sein aufklärerisches Ideal einer moralisch-ästhetischen und religiösen Gemeinschaft zeugen deutlich davon, dass er mit Reinholds Elementarphilosophie und den Gedanken seiner Schüler vertraut war. von Bondeli, Martin
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Über den Autor
Martin Bondeli lehrte als Privatdozent für Philosophie an den Universitäten Bern und Fribourg. Er ist Herausgeber der Gesammelten Schriften Karl Leonhard Reinholds (Schwabe Verlag) und Verfasser mehrerer Bücher zur Philosophie Kants und des Deutschen Idealismus. In der Reihe Schwabe reflexe erschien sein Buch Reinhold und Schopenhauer.
- Kartoniert
- 134 Seiten
- Erschienen 2020
- Meiner, F
- Kartoniert
- 302 Seiten
- Erschienen 2022
- Nomos Verlagsges.MBH + Co
- paperback
- 104 Seiten
- Erschienen 2007
- BoD – Books on Demand
- Kartoniert
- 141 Seiten
- Erschienen 2018
- Verlag Herder




