Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie: Erstes Buch: Allgemeine Einführung in die reine Phänomenologie. Nachwort (1930) (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"**Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie: Erstes Buch: Allgemeine Einführung in die reine Phänomenologie**" von Edmund Husserl ist ein grundlegendes Werk der phänomenologischen Philosophie. In diesem Buch legt Husserl die Basis für seine Methode der Phänomenologie, die als Wissenschaft von den essenziellen Strukturen des Bewusstseins verstanden wird. Husserl führt den Leser in das Konzept der "phänomenologischen Reduktion" ein, bei der alle Vorannahmen über die Existenz der Außenwelt beiseitegelegt werden, um sich ganz auf das Erleben und die Inhalte des Bewusstseins zu konzentrieren. Ziel ist es, zu den "Sachen selbst" vorzudringen und die unmittelbaren Erfahrungen und ihre Wesensstrukturen zu erforschen. Im Nachwort von 1930 reflektiert Husserl über die Entwicklungen seiner phänomenologischen Methode seit der ersten Veröffentlichung des Buches und betont deren Bedeutung für die Philosophie als strenge Wissenschaft. Das Werk bietet eine umfassende Einführung in Husserls Denken und bildet einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der modernen Philosophie.
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Über den Autor
Edmund Husserl wird 1859 als Sohn einer jüdischen Tuchhändlerfamilie in Prossnitz geboren. Er nimmt nach dem Abitur das Studium der Mathematik, Astronomie, Physik und Philosophie in Leipzig auf, das er ab 1878 in Berlin fortsetzt. Es folgt die Promotion in Wien und - angeregt durch den Einfluß Franz Brentanos - die Habilitation mit einer psychologisch-mathematischen Arbeit bei Carl Stumpf in Halle. Nach verschiedenen Lehrtätigkeiten erhält Husserl 1906 eine Professur in Göttingen. Die berühmtesten Werke erscheinen in großen Abständen, davon zu Lebzeiten zwei unvollständig: die Ideen zu einer reinen Phänomemologie (1913) und die Krisis der europäischen Wissenschaften (1936). Diese programmatischen Einführungen in die Grundprobleme der Phänomenologie werden zeitlebens durch unveröffentlichte Analysen ergänzt, die Husserl auf etwa 45.000 Seiten in Gabelsberger Stenographie niederschreibt. 1916 folgt er dem Ruf an die Universität Freiburg, wo Martin Heidegger sein wohl berühmtester Schüler wird. Die Konversion zum Christentum schützt die Familie Husserl nicht vor den Schikanen der Nazis, die sie 1937 aus ihrer Wohnung vertreiben. Husserl stirbt 1938 in Freiburg.
- Hardcover
- 592 Seiten
- Erschienen 1999
- Routledge
- Kartoniert
- 328 Seiten
- Erschienen 2012
- Meiner, F
- paperback
- 622 Seiten
- Erschienen 1981
- FisicalBook
- Gebunden
- 543 Seiten
- Erschienen 2016
- Nikol
- Kartoniert
- 445 Seiten
- Erschienen 2009
- Suhrkamp Verlag
- hardcover -
- Erschienen 1997
- Diederichs
- paperback
- 272 Seiten
- Erschienen 2010
- Routledge
- Kartoniert
- 610 Seiten
- Erschienen 2013
- Routledge
- Gebunden
- 294 Seiten
- Erschienen 1994
- Meiner, F
- Kartoniert
- 334 Seiten
- Erschienen 2017
- UTB




