Scheinprobleme in der Philosophie und andere metaphysikkritische Schriften: PHB (Reihe) (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"Scheinprobleme in der Philosophie und andere metaphysikkritische Schriften" von Rudolf Carnap ist eine Sammlung von Aufsätzen, die sich kritisch mit der Metaphysik auseinandersetzen. Carnap, ein prominenter Vertreter des logischen Empirismus, argumentiert in diesen Schriften gegen die traditionellen metaphysischen Fragestellungen, die er als Scheinprobleme betrachtet. Er vertritt die Auffassung, dass viele philosophische Probleme aus einem Missverständnis der Sprache resultieren und daher durch logische Analyse aufgelöst werden können. Carnap plädiert für eine Philosophie, die sich auf empirisch überprüfbare Aussagen beschränkt und fordert eine klare Unterscheidung zwischen sinnvollen wissenschaftlichen Fragen und bedeutungslosen metaphysischen Spekulationen. Die Schriften spiegeln Carnaps Engagement für Klarheit und Präzision in der philosophischen Methode wider und haben erheblich zur Debatte über den Sinn und Unsinn metaphysischer Aussagen beigetragen.
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Über den Autor
Rudolf Carnap wird 1891 in der Nähe von Wuppertal geboren. Er studiert Mathematik, Physik und Philosophie in Freiburg und Jena, wo die Lehrveranstaltungen Freges neben den Schriften Wittgensteins, Russells und Whiteheads große Bedeutung für die Entwicklung seines Denkens erhalten. Die Habilitationsschrift Der logische Aufbau der Welt (1926) wird zu Carnaps erstem Hauptwerk und bringt ihm eine Privatdozentur an der Universität Wien ein. Gleichzeitig wird er von 1931-35 außerordentlicher Professor für Naturphilosophie an der deutschen Universität in Prag. Der Versuch, mit den Mitteln modernen Logik zu zeigen, daß die Basis unserer Wirklichkeitserkenntnis in Wahrnehmungserlebnissen besteht, macht ihn zu einem führenden Vertreter des Logischen Empirismus und des Wiener Kreises. Die Scheinprobleme in der Philosophie zeigen in diesem Zusammenhang die metaphysikkritischen Implikationen der empiristischen Erkenntnistheorie.1930 gründet er zusammen mit Hans Reichenbach die Zeitschrift Erkenntnis. In der 1934 erscheinenden Logischen Syntax der Sprache wird dann den Versuch unternommen, allgemeine Sprachsysteme mit Hilfe logischer Begriffe zu definieren und auf dieser Basis eine allgemeine Wissenschaftslogik zu entwickeln. 1936 entschließt sich Carnap zur Emigration in die USA, wo er zunächst in Chicago unterrichtet, dann einem Ruf nach Princeton und schließlich nach Los Angeles folgt. Rudolf Carnap stirbt als amerikanischer Staatsbürger 1970 in Kalifornien.
- Kartoniert
- 160 Seiten
- Erschienen 2014
- Suhrkamp
- Kartoniert
- 216 Seiten
- Erschienen 2001
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 495 Seiten
- Erschienen 2008
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 530 Seiten
- Erschienen 1996
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 1308 Seiten
- Erschienen 1999
- Komet
- hardcover -
- Erschienen 1978
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-
-
- Erschienen 2000
- Directmedia
- MP3 -
- Erschienen 2019
- der Hörverlag
- hardcover
- 1151 Seiten
- Erschienen 2017
- wbg Academic in Herder
- Hardcover -
- -
- paperback
- 573 Seiten
- Erschienen 2023
- Mohr Siebeck




