Vorlesungen über die Methode (Lehrart) des akademischen Studiums: Mit Einl. u. Anm. hrsg. v. Walter E. Ehrhardt (Philosophische Bibliothek)
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
"Vorlesungen über die Methode des akademischen Studiums" ist ein Werk, das ursprünglich von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling verfasst wurde und sich mit den Prinzipien und Methoden des Studiums an Universitäten auseinandersetzt. In diesen Vorlesungen thematisiert Schelling die Bedeutung einer umfassenden Bildung und kritisiert die Spezialisierung und Fragmentierung des Wissens. Er betont die Notwendigkeit, dass Studenten nicht nur Wissen ansammeln, sondern auch lernen sollten, dieses Wissen kritisch zu hinterfragen und in einen größeren Zusammenhang zu stellen. In der Ausgabe, herausgegeben von Walter E. Ehrhardt, werden diese Ideen mit einer Einleitung und Anmerkungen ergänzt, um den historischen Kontext und die Relevanz von Schellings Gedanken für das moderne Studium zu beleuchten. Ehrhardt bietet eine Interpretation von Schellings Ansichten zur Bildung und diskutiert deren Einfluss auf die Philosophie und das Bildungssystem seiner Zeit sowie deren fortdauernde Bedeutung. Das Buch richtet sich an Leser, die sich für Bildungsphilosophie interessieren und bietet einen tiefen Einblick in Schellings Vorstellungen darüber, wie akademisches Lernen gestaltet sein sollte, um nicht nur berufliche Fähigkeiten zu vermitteln, sondern auch zur Entwicklung eines ganzheitlichen menschlichen Verstandes beizutragen.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling wird 1775 in Leonberg geboren und darf bereits als 15-Jähriger zusammen mit Hegel und Hölderlin am Tübinger Stift studieren. Frühe beachtenswerte Publikationen machen ihn bekannt, so daß er durch Fürsprache Goethes 1798 einen Lehrauftrag an der Universität Jena bekommt. Es entsteht ein enger Kontakt mit Fichte, den Brüdern Schlegel, Novalis und Tieck, der sich um die Ideen der Frühromantik zentriert. Im Jahre 1800 erscheint das System des transzendentalen Idealismus, in dem Schelling das Programm seiner Philosophie, d.h. die Notwendigkeit der Zusammenführung von Natur- und Transzendentalphilosophie begründet. Zunächst Anhänger Fichtes, trennt ihn bald in der Frage nach dem Absoluten und Endlichen ein anderer Ansatz in der Naturphilosophie von diesem. Mit der ab 1801 entwickelten Identitätsphilosophie wird die Abkehr von Fichte und die Auseinandersetzung mit Hegel offenbar. Die Philosophischen Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit machen diesen Wandel deutlich. Schelling folgt 1827 einem Ruf nach München, wo er die "Wendung" seines Denkens von der rein logischen "negativen" zur "positiven" Philosophie, in der die Offenbarung und der mythologische Prozeß eine wesentliche Rolle spielen, in Vorlesungen darlegt. Nach Hegels Tod nimmt Schelling 1842 für vier Jahre eine Lehrtätigkeit in Berlin auf, zieht sich dann aber aus der Öffentlichkeit zurück und stirbt 1854 in der Schweiz.
- Kartoniert
- 240 Seiten
- Erschienen 2015
- Kallmeyer
- Kartoniert
- 463 Seiten
- Erschienen 2017
- Beltz Juventa
- paperback
- 272 Seiten
- Erschienen 2007
- Cornelsen Scriptor
- Klappenbroschur
- 240 Seiten
- Erschienen 2019
- Cornelsen Pädagogik
- perfect
- 246 Seiten
- Königshausen u. Neumann
- Klappenbroschur
- 224 Seiten
- Erschienen 2009
- Cornelsen Pädagogik
- Hardcover
- 272 Seiten
- Erschienen 2018
- Cornelsen Pädagogik




