Vom Nichtanderen: De li non aliud (Philosophische Bibliothek)
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Beschreibung
"Vom Nichtanderen: De li non aliud" von Paul Wilpert ist eine philosophische Untersuchung, die sich mit dem Konzept des "Nicht-Anderen" auseinandersetzt. Das Buch ist Teil der Philosophischen Bibliothek und bietet eine tiefgehende Analyse der metaphysischen Ideen, die ursprünglich von Nikolaus von Kues (Cusanus) entwickelt wurden. Cusanus' Gedanken drehen sich um das Verständnis des Absoluten und der Einheit, die jenseits aller Dualitäten liegt. Wilpert interpretiert und erklärt diese komplexen Konzepte, indem er den Leser durch die dialektische Methode führt, die Cusanus verwendet. Dabei wird das Verhältnis zwischen dem Einen und dem Vielen sowie das Streben nach einer höheren Erkenntnis thematisiert. Wilperts Werk beleuchtet auch die historischen und philosophischen Kontexte, in denen diese Ideen entstanden sind, und zeigt ihre Relevanz für moderne philosophische Diskussionen auf. Insgesamt bietet das Buch eine anspruchsvolle Auseinandersetzung mit einem zentralen Thema der Philosophiegeschichte und lädt dazu ein, über die Grenzen menschlichen Denkens hinauszudenken.
Produktdetails
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Über den Autor
Nikolaus von Kues (Nicolaus Cusanus) kommt 1401 im heutigen Bernkastel-Kues zur Welt. Nach kurzem Studium der freien Künste in Heidelberg widmet er sich an der Universität Padua dem Kirchenrecht. Nach der Priesterweihe um 1440 wird Nikolaus 1448 zum Kardinal ernannt. 1433 verfaßt Nikolaus auf dem Basler Konzil seine erste grundlegende Schrift De concordantia catholica, in der er als Jurist und Theologe eine neue Ekklesiologie, eine allgemeine Konzils- und Staatstheorie sowie eine darauf aufbauende Reichsreform entwirft. Die erste von Nikolaus zur Veröffentlichung bestimmte philosophisch-theologische Schrift De docta ignorantia ist grundlegend für das Verständnis seines Denkens. Hier entwickelt er seinen berühmt gewordenen Begriff der "coincidentia oppositorum" der theologisch von der Suche nach Gott und philosophisch von der Jagd nach Weisheit geleitet ist. Mit der Einsicht in das Nichtwissen des Wissens distanziert sich Nikolaus von der ontologisch bedingten Erkenntnismetaphysik der Hochscholastik, um ein neuzeitliches Wahrheitsverständnis zu begründen. Nikolaus von Kues verbringt die letzten sechs Jahre seines Lebens am Hofe des Papstes in Rom und stirbt 1464.
- Kartoniert
- 320 Seiten
- Erschienen 2002
- FISCHER Taschenbuch
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- Erschienen 2000
- Directmedia
- Gebunden
- 207 Seiten
- Erschienen 2011
- Goldmann Verlag
- hardcover
- 200 Seiten
- Erschienen 2010
- S. Marix Verlag




