Mimesis: Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur
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Beschreibung
"Mimesis: Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur" von Erich Auerbach ist ein bedeutendes Werk der Literaturwissenschaft, das 1946 veröffentlicht wurde. Auerbach untersucht darin die Darstellung der Realität in der abendländischen Literatur von der Antike bis zur Moderne. Er analysiert exemplarische Texte aus verschiedenen Epochen und Kulturen, um zu zeigen, wie Autoren die Wirklichkeit literarisch inszenieren und welche Techniken sie dabei verwenden. Das Buch ist in 20 Kapitel unterteilt, von denen jedes einen bestimmten Text oder Autor behandelt, beginnend mit Homers "Odyssee" und endend mit Virginia Woolfs "To the Lighthouse". Auerbachs Methode ist vergleichend und philologisch fundiert; er legt besonderen Wert auf den Stil und die Erzähltechnik der ausgewählten Werke. Ein zentrales Thema des Buches ist die Entwicklung des realistischen Erzählens und wie sich die Darstellung sozialer Schichten und individueller Erfahrungen im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Auerbach argumentiert, dass die Fähigkeit zur realistischen Darstellung von komplexen menschlichen Erfahrungen ein wesentliches Merkmal der abendländischen Literaturtradition ist. Sein Werk gilt als Klassiker der komparatistischen Literaturwissenschaft und hat maßgeblich zur Diskussion über Realismus und Repräsentation in literarischen Texten beigetragen.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 393 Seiten
- Erschienen 2011
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 816 Seiten
- Patmos



