Es wäre schön, kein Schriftsteller zu sein. Tagebücher.
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Beschreibung
Ich war ein Meister im Staunen und eine Null im Glauben, schrieb er einmal über sich selbst. In dieser Haltung, gleichermaßen offen und radikal skeptisch, richtete er sich über Jahrzehnte auf seinem Beobachtungsposten ein, einem Haus am Hang des Salzburger Festungsbergs, zurückgezogen, aber nicht isoliert, abgekehrt, aber alles andere als gleichgültig. Mit Scharfsinn und Schärfe, verspielt in seinem Witz und kompromisslos in seiner Ernsthaftigkeit bezeugte er seine Haltung gegen allen Dogmatismus, gegen Banalität und Größenwahn. Davon spricht jedes seiner Bücher, aber ganz besonders die bisher unveröffentlichten Tagebücher, die jetzt endlich in einer Auswahl vorliegen. Betrachtungen und Selbstbetrachtungen, wach, gereizt, brillant, höhnisch, verträumt und schonungslos bis zu dem Punkt, an dem die Parkinson-Erkrankung ihr Zerstörungswerk beginnt. Dieses Buch macht auf bedrückende wie beglückende Weise deutlich, wie sehr Gerhard Amanshauser unserer Zeit fehlt.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 160 Seiten
- Erschienen 2008
- Oesch
- Gebunden
- 464 Seiten
- Erschienen 2013
- Rowohlt Hardcover
- paperback -
- Erschienen 1982
- insel taschenbuch verlag
- hardcover
- 288 Seiten
- Erschienen 2002
- Kiepenheuer&Witsch
- hardcover
- 160 Seiten
- Erschienen 2010
- Eichborn Verlag
- Kartoniert
- 363 Seiten
- Erschienen 2012
- FISCHER Taschenbuch



