Das Fremde als Argument
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Beschreibung
Der «Orientale», «Neger», «Indianer», «Russe», «Jude» oder «Deutsche» bilden immer wieder neue Bezugs- und Kontrapunkte. Auto- und Heterostereotype sind Projektionsfläche für Ängste und Wünsche. Solche Fremd- und Feindbilder dienen als Legitimation, Vorbereitung und Durchführung von Konflikten und werden visuell zum «Kampf der Kulturen» hochstilisiert: Angefangen von den Perserkriegen über die mittelalterlichen Kriege gegen Muslime bis hin zur Ausbeutung und Vernichtung im Kolonialismus, dem Genozid an den Native Americans, dem Holocaust, aber auch im Kalten Krieg, dem Vietnamkrieg oder im War on Terrorism. Fremdvorstellungen beziehen auch Geschichte mit ein: «dekadente Antike», «finsteres Mittelalter» oder «aufgeklärte Neuzeit», und spielen eine wichtige Rolle im Umgang mit «negativer Erinnerung». Die Grundmuster visueller Stereotypisierung haben sich von antiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bildmedien bis heute erhalten und weisen vielfach Parallelen zu Geschichtskonstruktionen auf. Diese Bezüge werden im Buch vor allem an den lange vernachlässigten Comics als Massenmedien unserer multimedialen Gesellschaft vergleichend untersucht. von Näpel, Oliver
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Über den Autor
Oliver Näpel hat sein Studium der Fächer Englisch und Geschichte mit dem Ersten und Zweiten Staatsexamen (Lehrbefähigung Sek. II /I) und seiner Promotion im Fach Neuere und Neueste Geschichte abgeschlossen. Seit 2004 ist er als Studienrat im Hochschuldienst am Institut für Didaktik der Geschichte der Universität Münster beschäftigt.
- hardcover
- 84 Seiten
- Erschienen 2018
- Kurpfälzischer Verlag
- perfect
- 175 Seiten
- Erschienen 1981
- -
- Klappenbroschur
- 464 Seiten
- Erschienen 2022
- Heyne Verlag
- paperback
- 336 Seiten
- Erschienen 2000
- Psychosozial-Verlag
- Kartoniert
- 210 Seiten
- Erschienen 2010
- Böhlau Köln
- hardcover
- 208 Seiten
- Erschienen 2005
- Piper
- paperback
- 236 Seiten
- Erschienen 2004
- Suhrkamp Verlag




