Die Konstruktion des Fremden in den Romanen von David Malouf (Kieler Beiträge zur Anglistik und Amerikanistik)
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Beschreibung
Die Romane des Australiers David Malouf diskutieren kollektive Konstruktionen von Fremdheit und hinterfragen scheinbar konsistente und konstante Heterostereotype des dominanten kulturellen Identitätsdiskurses seines Landes. Die Analyse seiner Romane deckt diskursstabilisierende Alterisierungstechniken auf, deren wiederholte Unzulänglichkeit bei der Konfrontation mit Natur, Körperlichkeit, Künstlern, Frauen und hybriden Figuren auftritt und somit zeigt, dass jenseits starrer und Sicherheit suggerierender Alterisierungen, offensichtlich andere – hier mit Alienität bezeichnete – Fremdheitsphänomene existieren, die sich der diskursiven Vereinnahmung entziehen. Somit entlarven Maloufs Romane kulturelle Fremdheitszuschreibungen als Projektionen diskursiver Überlegenheitskonstruktionen und sind folglich als kritische Neubewertung eines traditionell positiv konnotierten, post-kolonialen Selbstverständnisses Australiens zu lesen.
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Über den Autor
- perfect
- 175 Seiten
- Erschienen 1981
- -
- Klappenbroschur
- 464 Seiten
- Erschienen 2022
- Heyne Verlag
- hardcover
- 84 Seiten
- Erschienen 2018
- Kurpfälzischer Verlag
- paperback
- 511 Seiten
- Erschienen 2003
- Lübbe
- Kartoniert
- 586 Seiten
- Erschienen 2017
- FISCHER Taschenbuch
- paperback
- 288 Seiten
- Erschienen 2001
- Blanvalet
- Gebunden
- 285 Seiten
- Erschienen 2020
- S. FISCHER
- perfect -
- Erschienen 1984
- Fisical_Book
- hardcover
- 208 Seiten
- Erschienen 2005
- Piper
- Kartoniert
- 144 Seiten
- Erschienen 1997
- Rowohlt Taschenbuch



