Verschmelzung und neuronale Autokorrelation als Grundlage einer Konsonanztheorie
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Beschreibung
Intervalle werden im auditorischen System als Nervenimpulsketten verschiedener Perioden codiert. Ein neuronaler Autokorrelator analysiert anschließend die im Gemisch der Impulsketten enthaltenen Perioden. Das Schwingungsverhältnis bestimmt die Häufigkeit koinzidierender Impulse. Die Koinzidenztheorie der Konsonanz wird hier auf neuronale Abläufe übertragen. Die Logik koinzidierender Nervenimpulse kann mathematisch durch Impulsfolgen und Autokorrelationsfunktionen beschrieben werden. Die neuronalen Unschärfen und stochastischen Streuungen bedingen Impulsbreiten und führen auf einen verallgemeinerten Koinzidenzbegriff. Der Grad der verallgemeinerten Koinzidenz wird mit der hier entwickelten Allgemeinen Koinzidenzfunktion berechnet und bestätigt Stumpfs Untersuchungen zur Tonverschmelzung.
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Über den Autor
Der Autor: Martin Ebeling studierte Schulmusik (Musikhochschule Köln), Orchesterleitung (Folkwanghochschule Essen) und Mathematik (Universität zu Köln und Universität Bochum). Die Promotion erfolgte 1998 im Fach Musikwissenschaften (Universität zu Köln).
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