Kritik der auseinanderdriftenden Gesellschaft
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Beschreibung
In den 1970er-Jahren begann in Westeuropa und den USA der politische Gegenschlag gegen die Ausweitung der sozialen Rechte, die bis dahin hatten durchgesetzt werden können. Im »Krieg zwischen Bürgerrechten und kapitalistischem Klassensystem« (Thomas H. Marshall) gewannen die Verfechter des Klassensystems seither wieder die Oberhand. Auseinanderdriftende Gesellschaften sind die Folge. Sie fordern Kritik in zweierlei Weise heraus: Zum einen gilt es, die Triebkräfte der Spaltungsbewegung aufzuzeigen, zum anderen, die Frage aufzuwerfen, in welcher Gesellschaft man leben will. Diese lässt sich nur aus den Widersprüchen und Konflikten der Gesellschaft heraus beantworten. Um beide Formen der Kritik geht es im vorliegenden Buch. Sie sind besonders dringlich angesichts des Aufstiegs einer internationalen Rechten, die das Auseinanderdriften nutzen will, um Gesellschaft durch das exklusive »Wir« nationalistischer und völkischer Gemeinschaften zu ersetzen. von Kronauer, Martin
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Über den Autor
Martin Kronauer, Soziologe, Politikwissenschaftler und Philosoph, war nach Stationen an der New School for Social Research New York und am SOFI Göttingen bis 2014 Professor für Gesellschaftswissenschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.
- Gebunden
- 310 Seiten
- Erschienen 2021
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 190 Seiten
- Erschienen 2009
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 23 Seiten
- Erschienen 2016
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 155 Seiten
- Erschienen 2013
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 260 Seiten
- Erschienen 2019
- Tropen
- Kartoniert
- 176 Seiten
- Erschienen 2018
- transcript Verlag
- hardcover
- 267 Seiten
- Erschienen 2023
- Wallstein Verlag
- perfect
- 259 Seiten
- Erschienen 2024
- Campus Verlag




