Distanziertes Mitleid
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Beschreibung
Immer öfter werden wir durch Medien Teil einer Solidargemeinschaft, die aus der Distanz Ereignisse verfolgt: Weltmeisterschaften und große Hochzeiten, aber auch Tragödien und Katastrophen. Vor allem Berichte von Naturkatastrophen fordern unsere emotionale Teilhabe heraus. Sie bedienen unsere Schaulust - vor allem aber "managen" sie die gesellschaftliche Bewältigung der Krise, indem sie ferne Zuschauer an einem Ritual der Reintegration beteiligen und zu solidarischem Handeln motivieren. Tobias Scholz vergleicht die Bilder des Erdbebens von Lissabon 1755 mit zeitgenössischen Bildernarrationen von Katastrophen im Hinblick auf ihre sozialintegrative Funktion und erzählt auf diese Weise eine Mediengeschichte des modernen Mitleids. von Scholz, Tobias
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 136 Seiten
- Erschienen 2015
- Gulliver von Beltz & Gelberg
- Hardcover
- 268 Seiten
- Erschienen 2024
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- Kartoniert
- 120 Seiten
- Erschienen 2018
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Kartoniert
- 300 Seiten
- Erschienen 2020
- Neufeld Verlag




