Daheim ist anderswo: Ein jüdisches Schicksal erinnert von Vater und Tochter (Campus Judaica, 26)
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Beschreibung
Weihnachten 1938 steht die Familie Fürst am Bahnhof, um aus ihrer Heimatstadt Wien zu fliehen. Die Fürsts sind fromme Juden. Ihre Flucht führt sie quer durch Westeuropa über Köln, Brüssel und London nach Manchester; in den 1970er Jahren schließlich gehen Tochter Lilian und ihr Vater Desider in die USA. Beide haben, unabhängig voneinander, ihre Erinnerungen an diese Zeit aufgeschrieben, die Lilian schließlich im vorliegenden Buch zusammengeführt hat. So entstehen zwei Versionen einer Geschichte, die eigentlich die gleiche ist und sich doch wesentlich unterscheidet: Der Vater blickt als älterer Mann zurück auf sein Leben, die Tochter ruft sich als erwachsene Frau ihre Kindheit und Jugend ins Gedächtnis. Der Leser erhält damit Einblick in die Nöte eines Erwachsenen, der seine mühevoll aufgebaute Existenz aufgeben und durch die Flucht das Überleben seiner Familie sichern muss. Gleichzeitig sieht er die Flucht und die daraus resultierende existenzielle Verunsicherung mit den Augen eines Kindes. Und genau dies macht diese »doppelte « Autobiografie zu einem ganz besonderen Zeitdokument.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 285 Seiten
- Erschienen 2013
- Jüdischer Verlag
- paperback
- 322 Seiten
- Erschienen 2015
- Miriam B. Heimler
- perfect -
- Erschienen 1999
- Btb
- Gebunden
- 296 Seiten
- Erschienen 2009
- Wallstein
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2008
- BoD – Books on Demand
- paperback
- 194 Seiten
- Erschienen 2001
- Königshausen u. Neumann
- hardcover
- 328 Seiten
- Erschienen 2002
- Beltz
- Klappenbroschur
- 208 Seiten
- Erschienen 2021
- Tropen
- Kartoniert
- 189 Seiten
- Erschienen 2022
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2014
- Rowohlt Taschenbuch



