Moskauer Tagebücher: Wer wir sind und wer wir waren
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Beschreibung
»Moskau! Ich hatte mich vorher gefragt, was wohl in Moskau mich als erstes beeindrucken würde.« So beginnen Christa Wolfs Aufzeichnungen über eine Stadt, die sie 1957 zum ersten Mal besucht. Im Oktober 1989, mitten in den Wochen des Umbruchs, tritt sie ihre letzte Reise in die Sowjetunion an. Insgesamt zehnmal ist sie dort, von den Sicherheitsdiensten der UdSSR wie der DDR beobachtet. Sie folgt als Touristin zusammen mit Dostojewskis Enkel den Spuren des großen Russen in Sankt Petersburg. Fährt mit Max Frisch auf der Wolga nach Gorki. Trifft in Gagra am Schwarzen Meer eine schlagfertige Moskauer Rechtsanwältin. Besucht Vilnius und Riga und steht in Komarowo am Grab Anna Achmatowas. Vor allem aber ist sie eine scharfe Beobachterin der sozialen und politischen Verhältnisse, die die Freundschaft verfolgter Dissidenten wie Lew Kopelew gewinnt. In den Tagebuchnotizen entsteht ein facettenreiches Bild des Riesenreichs im Wandel, bis hin zu den Tagen des dramatischen Endes, und gleichzeitig erleben wir Christa Wolf im persönlichen Dialog mit sich selbst und den russischen Freunden. Ergänzt werden ihre Aufzeichnungen durch Begleittexte ihres Mannes Gerhard Wolf sowie durch Briefe, zeitgenössische Fotos und Dokumente.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback -
- Erschienen 1982
- insel taschenbuch verlag
- Kartoniert
- 304 Seiten
- Erschienen 2004
- List Taschenbuch
- Gebunden
- 368 Seiten
- Erschienen 2015
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 639 Seiten
- Erschienen 2020
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 560 Seiten
- Erschienen 2018
- Ullstein Taschenbuch
- Kartoniert
- 960 Seiten
- Erschienen 2012
- btb Verlag
- hardcover
- 818 Seiten
- Erschienen 1989
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 363 Seiten
- Erschienen 2012
- FISCHER Taschenbuch



