Kriegsverdrängung: Ein Problem in der Geschichte der Sozialtheorie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Beschreibung
In "Kriegsverdrängung: Ein Problem in der Geschichte der Sozialtheorie" untersucht Wolfgang Knöbl die weitgehende Vernachlässigung des Phänomens Krieg in der klassischen und zeitgenössischen Sozialtheorie. Er analysiert, wie bedeutende Theoretiker wie Max Weber, Émile Durkheim und Talcott Parsons Krieg in ihren Werken behandeln oder ignorieren. Knöbl argumentiert, dass diese Verdrängung des Krieges zu einem unvollständigen Verständnis sozialer Dynamiken geführt hat. Er plädiert dafür, Krieg als zentrales Element sozialer Ordnungen ernst zu nehmen und fordert eine Neubewertung seiner Rolle innerhalb der Gesellschaftstheorie. Das Buch regt dazu an, die Komplexität moderner Gesellschaften unter Berücksichtigung von Konflikten und Gewalt neu zu überdenken.
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Über den Autor
Hans Joas, geboren 1948, ist Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlinsowie Professor für Soziologie an der Universität Chicago. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Hans-Kilian-Preis, dem Max-Planck-Forschungspreis, dem Prix Ricoeur und zuletzt mit dem Theologischen Preis der Salzburger Hochschulwochen. Wolfgang Knöbl ist Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung und Gastprofessor für Soziologie und Kulturorganisation an der Leuphana Universität Lüneburg.
- Kartoniert
- 187 Seiten
- Erschienen 2014
- Junius Verlag
- perfect
- 344 Seiten
- Erschienen 1996
- Nomos
- Kartoniert
- 816 Seiten
- Erschienen 2004
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 527 Seiten
- Erschienen 2013
- Campus Verlag
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos




