Die Politik der Gesellschaft: Hrsg. v. Andre Kieserling (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Beschreibung
"Die Politik der Gesellschaft" von Niklas Luhmann, herausgegeben von Andre Kieserling, ist ein bedeutendes Werk der soziologischen Systemtheorie. In diesem Buch untersucht Luhmann die politischen Systeme aus der Perspektive seiner allgemeinen Theorie sozialer Systeme. Er analysiert, wie politische Kommunikation funktioniert und welche Rolle sie in der modernen Gesellschaft spielt. Dabei betrachtet er die Politik als ein autopoietisches System, das sich durch spezifische Kommunikationsformen selbst reproduziert und operativ geschlossen ist. Luhmann diskutiert zentrale Themen wie Macht, Legitimität und Entscheidungsprozesse und beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen dem politischen System und anderen gesellschaftlichen Teilsystemen wie Wirtschaft, Recht oder Wissenschaft. Das Buch bietet eine tiefgehende theoretische Analyse der Funktionsweise politischer Systeme in komplexen Gesellschaften.
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Über den Autor
Niklas Luhmann wurde am 8. Dezember 1927 als Sohn eines Brauereibesitzers in Lüneburg geboren und starb am 6. November 1998 in Oerlinghausen bei Bielefeld. Im Alter von 17 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen und war 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1949 studierte er Rechtswissenschaften in Freiburg und absolvierte seine Referendarausbildung. 1952 begann er mit dem Aufbau seiner berühmten Zettelkästen. Von 1954 bis1962 war er Verwaltungsbeamter in Lüneburg, zunächst am Oberverwaltungsgericht Lüneburg, danach als Landtagsreferent im niedersächsischen Kultusministerium. 1960 heiratete er Ursula von Walter. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Seine Ehefrau verstarb 1977. Luhmann erhielt 1960/1961 ein Fortbildungs-Stipendium für die Harvard-Universität. Dort kam er in Kontakt mit Talcott Parsons und dessen strukturfunktionaler Systemtheorie. 1964 veröffentlichte er sein erstes Buch Funktionen und Folgen formaler Organisation. 1965 wird Luhmann von Helmut Schelsky als Abteilungsleiter an die Sozialforschungsstelle Dortmund geholt. 1966 wurden Funktionen und Folgen formaler Organisation sowie Recht und Automation in der öffentlichen Verwaltung als Dissertation und Habilitation an der Universität Münster angenommen. Von 1968 bis 1993 lehrte er als Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1997 erschien sein Hauptwerk, das Resultat dreißigjähriger Forschung: Die Gesellschaft der Gesellschaft.
- hardcover -
- Erschienen 1976
- Signal-Verlag
- Kartoniert
- 316 Seiten
- Erschienen 1991
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 160 Seiten
- Erschienen 2019
- Dorling Kindersley Verlag
- Kartoniert
- 236 Seiten
- Erschienen 2022
- Springer VS




