Reizbare Maschinen: Eine Geschichte des Körpers 1765–1914 (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Beschreibung
Der Hygienediskurs des 19. Jahrhunderts versprach »Gesundheit und ein langes Leben« – und konstruierte so den modernen Körper. Er entwickelte aus der antiken Grammatik physischer Differenz eine moderne Sprache der »Individualität«. Er lehrte die Zeichen von Lust und Schmerz zu lesen, den Körper zu regulieren und ihn zu genießen. Sein heimliches, paradoxes Zentrum war der Reiz: Er ermöglichte »ächte Thätigkeit und ächten Genuss« und bedrohte im Exzess Leib und Leben. Auf ihn konzentrierte sich die hygienische »Sorge um sich«: Wer den Reiz kontrolliert, beherrscht seinen Körper – und damit sich selbst.
Produktdetails
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Über den Autor
Philipp Sarasin, geboren 1956, ist Professor für Neue Allgemeine Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich. Er war Mitbegründer des Zentrums Geschichte des Wissens von Universität und ETH Zürich und ist Mitherausgeber des Online-Magazins Geschichte der Gegenwart.
- Kartoniert
- 217 Seiten
- Erschienen 2018
- Springer
- Hardcover
- 164 Seiten
- Erschienen 2007
- Hogrefe AG
- Hardcover
- 285 Seiten
- Erschienen 2013
- Riemann Verlag




