Entgrenzung der Gewalt. Gestapo-Lager in der Endphase des Dritten Reiches (Sammlung Schöningh zur Geschichte und Gegenwart)
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Beschreibung
Die »Erweiterten Polizeigefängnisse« der Gestapo sind bisher praktisch unbekannt geblieben, obwohl sie in ihrer Gewaltdynamik dem KZ-System glichen. Das eindringliche Buch schließt die Lücke. Seit Kriegsbeginn baute die Gestapo eigene Haftstätten auf, bis sie 1943 schließlich über ein völlig autonomes eigenes Lagergefüge gebot. Ohne die Mitwirkung von Kommunalbehörden, örtlichen Firmen und Bevölkerung hätten die Lager aber nicht betrieben werden können, wie die Autorin zeigt. Das Bewachungspersonal etwa wurde aus der Bevölkerung angeworben oder über die Arbeitsämter rekrutiert. Die Studie verdeutlicht in überzeugender Weise, dass gegen Kriegsende Gewalthandeln gesellschaftlich akzeptiert war und der NS-Terror kollektive Dimensionen erreicht hatte.
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Über den Autor
- Gebunden
- 336 Seiten
- Erschienen 2000
- De Gruyter Saur
- Kartoniert
- 375 Seiten
- Erschienen 2019
- Wallstein Verlag
- Gebunden
- 624 Seiten
- Erschienen 2006
- Siedler Verlag
- Gebunden
- 200 Seiten
- Erschienen 2016
- Edition Temmen
- perfect -
- Silberburg




