Ernesto Grassi - Humanismus zwischen Faschismus und Nationalsozialismus
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Beschreibung
Ernesto Grassi (1902-1991) gehört aufgrund seiner Forschungen zur Antike und Renaissance und wegen seiner verlegerischen Initiativen (z. B. als Herausgeber von "rowohlts deutscher Enzyklopädie") zu den kulturpolitisch bedeutenden Philosophen der deutschen Nachkriegszeit. Trotzdem gibt es zu seiner ersten Lebenshälfte bis zur Berufung an die Ludwig-Maximilians-Universität München im Jahre 1948 nur spärliche, häufig falsche Angaben. Deshalb bietet dieses Buch auf der Grundlage sorgfältiger Archivrecherchen erstmals verlässliche Informationen für diese Zeit und schließt damit eine Forschungslücke. Es revidiert gängige Darstellungen seiner philosophischen Entwicklung, rekonstruiert seine philosophischen Ansichten und stellt seine Philosophie in den zeitgeschichtlichen Kontext. Dabei kommt die von Heidegger angeregte Platon-Deutung ebenso zur Sprache wie die These vom Vorrang des Logos und die Kritik des neuzeitlichen Wissenschaftsbegriffs auf der Grundlage eines rhetorischen Bildungsideals. Der Autor erörtert auch das heikle Verhältnis von humanistischer Philosophie und faschistischer Ideologie sowie die kulturpolitische Rolle des Berliner Instituts ,Studia Humanitatis' im NS-Staat. Eine erheblich erweiterte Bibliographie der Primär- und Sekundärliteratur bis 1948 rundet die Darstellung ab. von Büttemeyer, Wilhelm
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Über den Autor
- Kartoniert
- 285 Seiten
- Erschienen 2022
- Argument Verlag mit Ariadne
- library
- 384 Seiten
- Erschienen 2017
- Berghahn Books
- hardcover
- 363 Seiten
- Erschienen 1987
- -
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 2005
- Packpapier
- Gebunden
- 544 Seiten
- Erschienen 2019
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos




