Erziehung zur Grausamkeit: Die Massenpsychologie des Neuen Faschismus (edition suhrkamp)
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Beschreibung
In Brechts Mann ist Mann aus dem Jahr 1926 wird erprobt, ob man Menschen mitsamt ihrer Einstellungen beliebig formen kann. Der Arbeiter Galy Gay wird binnen einer Woche in eine gefühllose Kampfmaschine der britischen Kolonialarmee »ummontiert«. Keine zehn Jahre später geschah genau das im nationalsozialistischen Deutschland mit einer ganzen Gesellschaft. Im Zuge der Eskalation des Rechtspopulismus zum Rechtsradikalismus und schließlich zu einem neuen Faschismus vollzieht sich vor unseren Augen etwas ganz Ähnliches. Akteure wie Trump und ihre medialen Verstärker bombardieren ihre Gefolgsleute mit einem Trommelfeuer von Skandalisierungen, Häme und Hass. Die ehemalige US-Heimatschutzministerin Kristi Noem zelebrierte einen Kult der Kälte, Björn Höcke träumt von »wohltemperierter Grausamkeit«. Um zu verstehen, wie diese Agitation die Anhängerschaft verändert, befasst Robert Misik sich mit sozialpsychologischen Einsichten von Freud, Adorno und Leo Löwenthal. Er ergänzt sie um hochaktuelle Forschungsergebnisse und zeigt, wie Menschen zur Bestialität erzogen werden können.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 280 Seiten
- Erschienen 2020
- Psychosozial-Verlag
- hardcover
- 517 Seiten
- Erschienen 1984
- Carl Hanser
- Gebunden
- 360 Seiten
- Erschienen 2023
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 285 Seiten
- Erschienen 2022
- Argument Verlag mit Ariadne
- Gebunden
- 423 Seiten
- Erschienen 2013
- Böhlau
- Gebunden
- 368 Seiten
- Erschienen 2020
- Klett-Cotta



