Muhammedanische Eschatologie: Nach der Leipziger und der Dresdner Handschrift zum ersten Male arabisch und deutsch mit Anmerkungen (Documenta Arabica, Teil 1: Reiseliteratur)
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Beschreibung
Im Jahre 1872 fertigte Moritz Wolff, Rabbiner der israelitischen Gemeinde zu Gothenburg, unter dem Titel Muhammedanische Eschatologie die erste deutsche Übersetzung einer frühen arabischen Abhandlung an, die über Jahrhunderte in Vergessenheit geraten war. Obwohl eine genaue Datierung des Textes und eine Identifizierung seines Verfassers bis heute nicht gelungen sind, wurde seine inhaltliche Bedeutung schnell erkannt. Es handelt sich um ein außergewöhnliches Glaubensdokument, das vor allem die Jenseitsvorstellungen des Islam widerspiegelt und damit ins Zentrum dieser Religion vordringt. In einer metapherreichen Sprache wird der Gang der Seele nach dem Tod beschrieben. Die poetische Kraft der Beschreibungen des Jüngsten Gerichtes, der Hölle und des Paradieses übt bis heute auch auf nichtgläubige Leser einen hohen ästhetischen Reiz aus. Gerade in heutiger Zeit, in der die Differenzen zwischen den Religionen in der politischen Diskussion im Vordergrund stehen, ist es interessant zu sehen, wie stark die islamischen Jenseitsvorstellungen mit denen des Christentums und des Judentums konvergieren. Die vorliegende zweisprachige Ausgabe macht dieses wichtige Dokument in der einfühlsamen Übertragung Wolffs wieder zugänglich.
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Über den Autor
- hardcover -
- Erschienen 1973
- Zürich, München : Artemis-V...
- Gebunden
- 400 Seiten
- Erschienen 2007
- Schiler & Mücke
- hardcover
- 240 Seiten
- Erschienen 1987
- Ploetz
- hardcover
- 289 Seiten
- Erschienen 1992
- Kohlhammer,
- hardcover
- 451 Seiten
- Erschienen 2007
- De Gruyter
- Kartoniert
- 500 Seiten
- Erschienen 2016
- Verlag Herder
- hardcover
- 112 Seiten
- Erschienen 2003
- Brill Österreich Ges.m.b.H.



