Geschichte unter der Schere politischer Zensur
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Beschreibung
Seit dem 19. Jahrhundert veröffentlichen Staaten Dokumente zur Information und Rechtfertigung ihrer Außenpolitik. Diese Publikationen wurden nicht nur streng zensiert, sondern die Dokumente teilweise regelrecht entstellt. Im "Krieg der Dokumente" um die Frage nach der Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs gingen zuerst Deutschland und dadurch genötigt auch England und Frankreich dazu über, die Dokumente von "objektiven" Wissenschaftlern edieren zu lassen. Eine ähnliche Professionalisierung durchliefen auch die "Foreign Relations of the United States". Im Zweiten Weltkrieg erhielt die Dokumentenfrage erneut Brisanz, als die Alliierten deutsche Archive erbeuteten. Aus einer zunächst rein nachrichtendienstlichen Operation folgte im Kalten Krieg das historische Editionsprojekt der "Akten zur deutschen auswärtigen Politik", in dem historische Quellen auch als Instrument der Propaganda benutzt wurden. Der Autor analysiert in dieser Studie das Spannungsverhältnis zwischen Geschichtswissenschaft und Politik, betrachtet staatliche Zensoren und Historiker zwischen wissenschaftlicher Ethik und Staatsräson. von Zala, Sacha
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 295 Seiten
- Erschienen 2002
- Böhlau Köln
- Hardcover
- 512 Seiten
- Erschienen 2024
- S. FISCHER
- hardcover
- 480 Seiten
- Erschienen 2025
- Pustet, F
- Gebunden
- 567 Seiten
- Erschienen 2012
- Böhlau Köln
- hardcover
- 560 Seiten
- Erschienen 1989
- Droste Verlag GmbH
- Gebunden
- 757 Seiten
- Erschienen 2012
- De Gruyter Oldenbourg
- Leinen
- 526 Seiten
- Erschienen 2002
- Wallstein Verlag
- Gebunden
- 416 Seiten
- Erschienen 2021
- Propyläen Verlag
- paperback
- 208 Seiten
- Erschienen 2001
- Ephelant Verlag




