Geschichte unter der Schere politischer Zensur
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Beschreibung
Seit dem 19. Jahrhundert veröffentlichen Staaten Dokumente zur Information und Rechtfertigung ihrer Außenpolitik. Diese Publikationen wurden nicht nur streng zensiert, sondern die Dokumente teilweise regelrecht entstellt. Im "Krieg der Dokumente" um die Frage nach der Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs gingen zuerst Deutschland und dadurch genötigt auch England und Frankreich dazu über, die Dokumente von "objektiven" Wissenschaftlern edieren zu lassen. Eine ähnliche Professionalisierung durchliefen auch die "Foreign Relations of the United States". Im Zweiten Weltkrieg erhielt die Dokumentenfrage erneut Brisanz, als die Alliierten deutsche Archive erbeuteten. Aus einer zunächst rein nachrichtendienstlichen Operation folgte im Kalten Krieg das historische Editionsprojekt der "Akten zur deutschen auswärtigen Politik", in dem historische Quellen auch als Instrument der Propaganda benutzt wurden. Der Autor analysiert in dieser Studie das Spannungsverhältnis zwischen Geschichtswissenschaft und Politik, betrachtet staatliche Zensoren und Historiker zwischen wissenschaftlicher Ethik und Staatsräson. von Zala, Sacha
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 295 Seiten
- Erschienen 2002
- Böhlau Köln
- Gebunden
- 158 Seiten
- Erschienen 2019
- Transit
- hardcover
- 160 Seiten
- -
- hardcover
- 480 Seiten
- Erschienen 2025
- Pustet, F
- Gebunden
- 236 Seiten
- Erschienen 2021
- Wienand
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2008
- Edition Leipzig
- Gebunden
- 469 Seiten
- Erschienen 2022
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 176 Seiten
- Erschienen 2017
- Jaron
- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2022
- Metropol-Verlag
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2016
- Amadeus-Verlag




