Grenzen eines beweisfunktionalen Strafrechts
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Beschreibung
Die Arbeit untersucht einen Aussage- und Funktionsverlust materiellen Strafrechts infolge verfolgungseffizienzorientierter Flexibilisierungstendenzen und identifiziert die sich daraus ergebenden Konsequenzen. Beruht Strafbarkeit mangels klarer normativer Vorgaben zunehmend auf undifferenzierten Werturteilen der Rechtsanwender, so geraten die Gründe der Sozialschädlichkeit einer Tat aus dem Blick. Materielles Recht bietet den Normadressaten dann keine verhaltensleitende Orientierung mehr, der Gesetzgeber verliert an Einfluss auf Kriminalpolitik, Strafjustiz büßt an Transparenz ein. Infolge einer moralisierenden Strafbarkeitsbegründung läuft der Bürger zudem vermehrt Gefahr, auf der Grundlage von Vorurteilen und Unterstellungen bestraft zu werden. Plädiert wird daher für eine Rückbesinnung auf den Rechtsgüterschutz als Maßstab eines inhaltlich ausdifferenzierten Rechts. Die Arbeit wurde mit dem Rüdiger-Bub-Preis der Universität Potsdam ausgezeichnet.
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Über den Autor
Benjamin Vogel, Jahrgang 1981, Ass. jur., Licencié en droit, Maître en droit (Paris X), LL.M. (Cambridge). Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht.
- Broschiert
- 170 Seiten
- Erschienen 2020
- Hemmer-Wüst
- Taschenbuch
- 180 Seiten
- Erschienen 2020
- Logos Berlin
- hardcover
- 2989 Seiten
- Erschienen 2026
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 248 Seiten
- Erschienen 2021
- C.H.Beck
- paperback
- 184 Seiten
- Erschienen 2014
- Hemmer-Wüst
- Hardcover
- 288 Seiten
- -
- Kartoniert
- 297 Seiten
- Erschienen 2022
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 2021
- Alpmann Schmidt Verlag
- Kartoniert
- 184 Seiten
- Erschienen 2022
- hemmer/wüst Verlagsgesellsc...




