Die Vollendung des Paradigmenwechsels bei Ludwig Feuerbach
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Beschreibung
Ludwig Feuerbach zu einem materialistischen Denker zu bestimmen, greift zu kurz. Er war, wie schon sein Lehrmeister Hegel, vielmehr ein spekulativer Denker. Im Unterschied zu diesem unterlag Feuerbach jedoch nicht der absoluten Spekulation, sondern sein Denken behielt stets Bodenhaftung. Das Thema des Paradigmenwechsels, dessen Ursprung innerhalb der Antike im Denken des Anaxagoras zu finden ist, begegnet uns in inhaltlichem (wohl nicht auch in thematischem) Zusammenhang ebenfalls im Feuerbachschen Denken. Dies läßt sich damit begründen, daß sich die Geschichte des Denkens bei allen auftretenden Brüchen, strukturell und funktionell als Kontinuum vollzieht. So ist die Einsicht zwingend, daß auch die Paradigmen, wenn sie wie das antike und das neuzeitliche Paradigma wesensverwandt sind, nicht naturnotwendig zum Wechsel tendieren, sondern eher zum Wiederanknüpfen an ursprüngliche Paradigmen. So wird nun aus dem langen Weg des paradigmatischen Prozesses aus dem absoluten Geist Hegels der Mensch Feuerbach. von Linares, Filadelfo
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Über den Autor
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2016
- LAIKA
- Kartoniert
- 272 Seiten
- Erschienen 2019
- Brill Deutschland GmbH
- Kartoniert
- 201 Seiten
- Erschienen 2006
- Suhrkamp Verlag




