Hanns und Rudolf: Der deutsche Jude und die Jagd nach dem Kommandanten von Auschwitz – Mit zahlreichen s/w-Abbildungen
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Beschreibung
Thomas Harding kannte seinen Großonkel Hanns Alexander als einen freundlichen Mann mit viel Familiensinn, der ein bürgerliches Leben als Bankangestellter in London geführt hatte, sich für die Synagoge engagierte und gerne Witze machte. Seine jüdische Familie stammte aus Berlin und war in den 1930er-Jahren in letzter Minute nach England ins Exil entkommen. Das wussten alle. Ansonsten wurde über den Krieg nicht gesprochen. Erst nach dem Tod von Hanns Alexander erfuhr Harding, dass er ein Nazi-Jäger gewesen war. Er hatte Rudolf Höss, den nach Kriegsende untergetauchten Kommandanten von Auschwitz, in seinem Versteck auf einem Bauernhof in Norddeutschland aufgespürt und so dafür gesorgt, dass ihm der Prozess gemacht wurde. Thomas Harding wurde für sein Buch mit dem JQ Wingate Prize 2015, dem „Jewish Booker Prize“, ausgezeichnet. Aus der Begründung: „Das Buch erzählt die Geschichte dieser beiden Deutschen, eines Juden und eines Katholiken, deren Lebensläufe auseinanderklafften und sich überschnitten, auf eine frappierende Art und Weise.“
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 238 Seiten
- Erschienen 2016
- Donat
- Kartoniert
- 237 Seiten
- Erschienen 2014
- Aufbau Taschenbuch
- Leinen
- 464 Seiten
- Erschienen 2003
- Brill Deutschland GmbH
- Gebunden
- 256 Seiten
- Erschienen 2017
- Das Neue Berlin
- Kartoniert
- 304 Seiten
- Erschienen 2019
- Klett-Cotta
- Hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 2023
- Metropol-Verlag



