Die Last der Sonne: Die Kriege der OvaHerero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft
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Beschreibung
Der erste Genozid des 20. Jahrhunderts: Deutschlands blutige Kolonialvergangenheit Deutsch Südwestafrika, 1904: Die OvaHerero erheben sich gegen die deutsche Kolonialherrschaft. Bei dem Versuch, ihren Widerstand zu brechen, begehen deutsche Truppen den ersten Genozid des 20. Jahrhunderts. Später nehmen auch die Nama den Kampf auf. Matthias Häussler erzählt erstmals die ganze Geschichte der blutigen Kriege im heutigen Namibia. Er habe sich die "Last der Sonne" aufgeladen und sie werde ihn erdrücken, prophezeite der Nama-Führer Hendrik Witbooi dem OvaHerero-Führer, Kamaharero, als dieser 1890 den Schutzvertrag mit dem Deutschen Reich unterschrieben hatte. Er sollte recht behalten. Erst 2021 hat Deutschland den Völkermord an den OvaHerero anerkannt und sich offiziell entschuldigt. Doch noch immer ist die deutsche Kolonialvergangenheit nicht wirklich aufgearbeitet. Wie kam es zu den Verbrechen der kaiserlichen Truppen im heutigen Namibia? Und sind sie wirklich Vorboten des Holocaust, wie manche behaupten? Matthias Häussler zeigt in seiner eindrücklichen Darstellung, wie die Gewalt langsam eskalierte und sich der Völkermord eher aus den Rahmenbedingungen und einem überzogenen Herrschaftswillen speiste als aus einer genozidalen Absicht. Dabei beschreibt er die OvaHerero und die Nama nicht bloß als ohnmächtige Opfer, sondern bewusst als eigenständige Akteure, deren Fähigkeiten und Erfolge die Kolonialherren mehr als einmal überraschten und ihren Vernichtungswillen erst richtig anstachelten.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 232 Seiten
- Erschienen 2021
- Projekt
- Kartoniert
- 384 Seiten
- Erschienen 2003
- dtv Verlagsgesellschaft mbH...
- paperback
- 344 Seiten
- Erschienen 1994
- Ullstein
- Gebunden
- 318 Seiten
- Erschienen 2012
- Pour Le Merite



