Hitlers Rennschlachten
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Beschreibung
Hervorragend recherchiert, glänzend erzählt und reich bebildert: Dem Journalisten Eberhard Reuß gelingt ein einmaliges Porträt der Anfänge des deutschen Rennsports, in dem er die Verstrickungen der Autoindustrie mit dem NS-Regime aufzeigt und die Mythen entzaubert, die sich um Hitlers Rennschlachten ranken. Mit vielen unveröffentlichten Fotos aus Firmen- und Privatarchiven. Die Nazis förderten den Rennsport unmittelbar nach der Machtergreifung mit immensen Summen. Die Vorstände der Autofirmen taten das Ihre, diesen Geldfluß nie versiegen zu lassen. Grand-Prix-Rennen waren das ideale Vehikel, die vermeintliche deutsche Überlegenheit weltweit zu demonstrieren. Und im Inland galt es, die Massen zu gewinnen. Bernd Rosemeyer, damals neben Max Schmeling das größte Sportidol der Deutschen, war SS-Mitglied, Hermann Lang gehörte der NSDAP an, während Manfred von Brauchitsch und Hans Stuck ihre schon vor 1933 geknüpften Kontakte zu nutzen wußten. Mehr als fünf Jahre rasten die "Silberpfeile" konkurrenzlos von Sieg zu Sieg: zum letzten Mal am 3. September 1939 in Belgrad, drei Tage nach dem deutschen Überfall auf Polen. "Hitlers Rennschlachten" ist die bislang einmalige Aufarbeitung eines dunklen Kapitels des deutschen Motorsports mit einem Ausblick auf die bruchlos fortgeführten Karrieren so manches Managers, Funktionärs und Sportidols nach 1945. von Reuß, Eberhard
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 497 Seiten
- Erschienen 2003
- Grove Press
- Kartoniert
- 256 Seiten
- Erschienen 2009
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 512 Seiten
- Erschienen 2018
- C.H.Beck
- hardcover
- 688 Seiten
- Erschienen 1996
- SH-Verlag




