Als die Natur noch sprach
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Beschreibung
Büchertische und Freizeittrends kennen derzeit nur eine Richtung: zurück zur »Mutter Natur«! Ob Bienen, Falken oder Bäume - sie sollen uns etwas Ursprüngliches lehren, einen Ausweg zeigen aus Krisen und vermeintlichen Irrwegen der Moderne. Welch kuriose Blüten jedoch die Naturbetrachtung treiben kann, wenn sie einer Sinnfindung unterworfen wird, zeigt ein Blick in die Vormoderne. Mit Erzählfreude und ansteckender Neugier flaniert Karl-Heinz Göttert durch die antike und mittelalterliche Philosophie und Literatur und schaut genau hin, was Plinius oder Aristoteles, Albertus Magnus oder Thomas von Aquin, Hildegard von Bingen oder Paracelsus über Tiere, Pflanzen und unser Verhältnis zu ihnen zu sagen haben. Seine Geschichte des vormodernen Naturbegriffs berichtet von sonderbaren Kreaturen, etwa von Elefanten ohne Knie und liebesfördernden Rüben. Vor allem aber belegt sie eine Erkenntnis, die zur Geburt der modernen Naturwissenschaft führte und auch heute noch verblüffen kann: Sinn findet man nicht dann, wenn man nach ihm sucht. von Göttert, Karl-Heinz
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Über den Autor
Karl-Heinz Göttert, geb. 1943, ist emeritierter Professor für Ältere Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Köln. Der Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher ist seit seiner Jugend begeisterter Botaniker.
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