Erinys in Epos, Tragödie und Kult: Fluchbegriff und personale Fluchmacht (Philologus. Supplemente / Philologus. Supplementary Volumes, 4, Band 4)
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Beschreibung
In der Forschung werden die Erinyen gemeinhin als göttliche Wesen behandelt. Uneinigkeit besteht jedoch im Hinblick auf ihren Status, ihre Funktionen und ihre Rolle im Kult. Dieses Buch bietet die erste umfassende Untersuchung der verschiedenen Verwendungs- und Erscheinungsweisen von erinys in der Literatur der archaischen und klassischen Zeit und im Kult. Der Fokus liegt dabei auf Punkten, die in der Forschung vernachlässigt worden sind, wie dem Gebrauch von erinys als Appellativ in abstrakter Bedeutung, der Verbindung von erinys mit einem Genitiv der Person oder der Vorstellung von Erinys als personaler Einzelmacht. Der Verfasser zeigt, dass alle Verwendungs- und Erscheinungsweisen von erinys miteinander korrespondieren und wie z. B. bei moira/Moira/Moirai Ausdruck eines Konzepts sind, das in Religion und Gesellschaft eine zentrale Rolle spielte. Bei erinys ist dieses Konzept der Fluch, und zwar im weiteren Sinn als Verfluchung und Fluchzustand. Dieser erweiterte Fluchbegriff erklärt nicht nur die Assoziationen von erinys/Erinys/Erinyes mit Rache und Gerechtigkeit, Zorn und Zerstörung, schicksalhafter Notwendigkeit und gesellschaftlichem Nutzen, er bildet auch den Kern der Kulte der Semnai theai und Eumeniden.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 235 Seiten
- Erschienen 2013
- De Gruyter
- paperback
- 300 Seiten
- Erschienen 2017
- Rippple Books
- paperback
- 256 Seiten
- Satyr Brensbach
- Gebunden
- 48 Seiten
- Erschienen 2014
- Splitter-Verlag
- Kartoniert
- 623 Seiten
- Erschienen 2020
- Brill Deutschland GmbH
- hardcover
- 159 Seiten
- Erschienen 1989
- Kinderbuchverlag
- hardcover
- 310 Seiten
- Erschienen 1985
- De Gruyter



