FC 54-1Kommentar zum Diatessaron I (Fontes Christiani, 54-1)
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Beschreibung
Im Gegensatz zur griechisch- und lateinischsprachigen Christenheit des Westens, verwendeten die syrischen Christen bis ins 5. Jahrhundert eine Harmonie der vier Evangelien als Hauptschrift des Neuen Testamentes, das sogenannte „Diatessaron“. Da nach heutigem Wissensstand kein syrisches Manuskript dieser Evangelienharmonie erhalten ist, kommt dem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entdeckten und Ephraem dem Syrer (ca. 306–373)zugeschriebenen syrischen Diatessaronkommentar eine wichtige Rolle bei der Erforschung der frühen syrischen Textgestalt der Evangelien zu – und das, obwohl die Zuweisung zu Ephraem in der Forschung umstritten und das Werk zum Teil nur in armenischer Übersetzung erhalten ist. Durch die Übertragung der derzeit bekannten syrischen Fassung des Kommentars stellen die „Fontes Christiani“ diesen für Exegeten wie Historiker gleichermaßen bedeutsamen Text einem breiteren Publikum vor. Der Bearbeiter, Dr. Christian Lange, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle für die Kunde des christlichen Orients und der ostkirchlichen Ökumene an der Universität Bamberg.
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Über den Autor
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