Genealogisches Wissen in Mittelalter und Früher Neuzeit: Konstruktion – Darstellung – Rezeption (Cultures and Practices of Knowledge in History, 16, Band 16)
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Beschreibung
Genealogisches Wissen war in der Vormoderne eine wichtige Ressource. Adlige und bürgerliche Akteur:innen benötigten es im Ringen um Rang und Ämter, Gelehrte nutzten es für die Geschichtsschreibung. Zahlreiche Zeitgenossen bemühten sich, dieses Wissen zu gewinnen, zu präsentieren oder zurückzuweisen. Der Band untersucht den Umgang diverser Akteursgruppen mit genealogischem Wissen und fragt nach dessen Konstruktion, Darstellung und Rezeption. Mit Blick auf die genealogischen Wissenskonstruktionen rücken die Kenntnisse und Absichten der Akteure in den Blick: Woher bezogen und wozu benötigten Adlige und Gelehrte, aber auch Handwerker und Rechtspraktiker genealogische Informationen? Damit verknüpft sind die medialen Darstellungsformen genealogischer Wissensbestände. Die Beiträge fragen daher, welche sprachlichen Fähigkeiten und handwerklichen Fertigkeiten die Akteure mitbrachten, welche Materialien und Konventionen sie nutzten. Fokussiert werden zudem Rezeptionsprozesse, denn genealogisches Wissen wurde oftmals übertragen, modifiziert oder angefochten. Der Band leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis vormoderner Wissenskulturen.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 1387 Seiten
- Erschienen 2014
- De Gruyter
- Gebunden
- 954 Seiten
- Erschienen 2015
- De Gruyter
- Kartoniert
- 1056 Seiten
- Erschienen 2018
- wbg Academic in Herder
- Hardcover
- 296 Seiten
- Erschienen 2009
- Deutscher Kunstverlag
- paperback
- 646 Seiten
- Erschienen 2025
- Erich Schmidt Verlag




