Entrechtet, verfolgt, verdrängt: Jüdische Kunsthändlerinnen und Kunsthändler in München im Nationalsozialismus
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Beschreibung
Der Münchner Kunstmarkt der NS-Zeit nimmt im reichsweiten Vergleich eine besondere Stellung ein: Ab 1933 sollte München als Kunstmetropole des „Dritten Reichs“ fungieren; zugleich agierte die Stadt als Entstehungs- und Machtzentrum des Nationalsozialismus maßgeblich als Verfolger der jüdischen Bevölkerung. Diese Konstellationen verdichteten sich auf dem Münchner Kunstmarkt in programmatischer Weise. Als jüdisch verfolgte Kunsthändlerinnen und Kunsthändler waren bereits Jahre vor dem Novemberpogrom 1938 und den administrativ gesteuerten Enteignungen von berufsbezogenen Verfolgungsmaßnahmen betroffen. Die vorliegende Studie untersucht die rassistisch und antisemitisch motivierte Verfolgung und Verdrängung dieser Akteurinnen und Akteure des Münchner Kunstmarkts und darüber hinaus. Die Untersuchung bezieht die Entwicklungen von 1918 bis 1958 ein. Der erste Teil analysiert Verfolgungssituationen jüdischer Kunsthändlerinnen und Kunsthändler in München und identifiziert vier Phasen der Verdrängung zwischen 1933 und 1945. Der zweite Teil stellt mit einem Index der Unternehmen und ihrer Akteurinnen und Akteure ein Überblicks- und Forschungsinstrument dar.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 287 Seiten
- Erschienen 2006
- C.H.Beck
- Gebunden
- 624 Seiten
- Erschienen 2015
- C.H.Beck
- paperback -
- Erschienen 1987
- Te Neues Pub Group
- paperback
- 392 Seiten
- Erschienen 2024
- 8280-edition.ch
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- Gebunden
- 537 Seiten
- Erschienen 2020
- Böhlau Köln
- hardcover
- 304 Seiten
- Erschienen 2012
- Hesse GmbH
- Gebunden
- 188 Seiten
- Erschienen 2022
- Kerber Verlag
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2022
- Hatje Cantz Verlag



