Homosexualität und Nationalsozialismus in Wien
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Beschreibung
Erst in jüngster Zeit richtete die Forschung ihren Fokus auf die Geschichte jener Personen, die in der NS-Zeit wegen gleichgeschlechtlicher Handlungen verfolgt wurden. Elf Beiträge beleuchten in diesem Band die ideologisch begründete Jagd auf Homosexuelle als »Volksfeinde«, die juristische Dimension der Ausgrenzung, die Stereotypisierung weiblicher Homosexueller und die unterschiedlichen Arbeitsweisen von Kripo und Gestapo. Die Akten der Jugendgerichtsbarkeit werden analysiert und die intersektionale Verfolgung jüdischer Homosexueller dargestellt. Beiträge über die Funktion von medizinischen Gutachten in Gerichtsverfahren gegen und die Bedrohung durch die sogenannte »freiwillige Entmannung« schließen den Sammelband ab. QWIEN, das Zentrum für queere Geschichte, legte in den letzten zehn Jahren auf der Basis von Strafakten eine umfangreiche Opferdatenbank an und begann die Schicksale der Verfolgten zu erforschen. Das Buch erscheint gleichzeitig mit der Eröffnung des Denkmals ARCUS (Schatten eines Regenbogens) für Männer und Frauen, die Opfer der Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit wurden. Es befindet sich im Zentrum Wiens, am Karlsplatz.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- hardcover
- 208 Seiten
- Erschienen 2017
- Routledge
- hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 2005
- Brandstätter Verlag
- Gebunden
- 624 Seiten
- Erschienen 2015
- C.H.Beck
- paperback
- 491 Seiten
- Erschienen 1996
- Habelt, R



