Die Nebenregierung: Eine Geschichte der Ministerpräsidentenkonferenz
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Beschreibung
In der Hochphase der Coronakrise stand die Ministerpräsidentenkonferenz urplötzlich im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. In kurzen Abständen trafen sich die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten untereinander und mit der Bundeskanzlerin, um sich auf immer weitere Maßnahmen des Infektionsschutzes zu einigen. Doch das war keine neue Form der Zusammenarbeit. Die Ministerpräsidentenkonferenz existiert seit 1954. Bereits in den 1960er Jahren wurde sie zu einem zentralen Akteur der nationalen Politik. Trotzdem lag sie bislang im toten Winkel der Forschung. Dieses Buch ändert das. Ariane Leendertz zeichnet nach, wie die Ministerpräsidentenkonferenz zu einem mächtigen politischen Akteur aufstieg und zu einem zentralen Knotenpunkt politischer Entscheidungen und Verhandlungen in der Bundesrepublik wurde. Die MPK trug maßgeblich dazu bei, dass in Deutschland ein hochgradig verflochtener Bundesstaat entstand, in dem die vielen Akteure zur Kooperation verdammt waren. Auch der entscheidungsfreudigste Kanzler konnte hier nicht einfach durchregieren. Als Institution verkörpert die MPK bis heute eine politische Kultur, in der die Suche nach Konsens, Kompromissen und nach bundeseinheitlichen Regelungen einen äußerst hohen Stellenwert haben.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 992 Seiten
- Erschienen 2019
- W. Kohlhammer GmbH
- hardcover -
- Erschienen 1971
- Matthias-Grünewald-Verlag
- Gebunden
- 705 Seiten
- Erschienen 2001
- De Gruyter Oldenbourg
- paperback -
- Erschienen 1979
- Fink
- hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2023
- Horschler



