Letzte Lockerung: Ein Handbrevier für Hochstapler und solche die es werden wollen
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Beschreibung
"Letzte Lockerung: Ein Handbrevier für Hochstapler und solche die es werden wollen" von Walter Serner ist ein dadaistisches Manifest, das in den 1920er Jahren veröffentlicht wurde. Das Buch präsentiert sich als eine Art Handbuch für Hochstapler und Abenteurer und bietet eine Sammlung aphoristischer Ratschläge und Anleitungen. Mit einer zynischen und ironischen Perspektive beleuchtet Serner gesellschaftliche Konventionen, Moralvorstellungen und die menschliche Natur. Er propagiert eine Lebensweise, die Täuschung, Manipulation und skrupellose Selbstverwirklichung in den Vordergrund stellt. Durch seinen spielerischen Umgang mit Sprache und seine provokanten Thesen lädt das Werk dazu ein, etablierte Normen zu hinterfragen und einen unkonventionellen Lebensweg zu erkunden.
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Über den Autor
Walter Serner (1889-1942), eigentlich Walter Eduard Seligmann, Essayist, Schriftsteller und Dadaist, konvertierte kurz nach seinem Abitur vom Judentum zum Katholizismus und nahm den Nachnamen Serner an. Im selben Jahr begann er ein Jurastudium in Wien und veröffentlichte Beiträge zu Theater und Bildender Kunst in der väterlichen Karlsbader Zeitung. 1912 übersiedelte er nach Berlin und schloß 1913 sein Studium an der Universität Greifswald mit der Promotion zum Dr. jur ab. Zu dieser Zeit publizierte er bereits regelmäßig in der Berliner Zeitschrift Die Aktion. 1914, kurz nach seiner Übersiedlung in die Schweiz arbeitete er zuerst an der Zeitschrift »Der Mistral« mit. Die letzte Ausgabe erschien unter seiner Leitung. 1918 verfaßte er das dadaistische Manifest »Letzte Lockerung«, das 1920 veröffentlicht wird. Nach seiner Abkehr von der dadaistischen Bewegung wandte sich Serner dem Schreiben von Kriminalgeschichten zu. Sein Roman »Die Tigerin« erschien 1925 (verfilmt von Karin Howard 1992) und sorgte aufgrund des zwielichtigen Milieus und der sexuell offensiven Sprache für einen kleinen Skandal. Nur ein Gutachten von Alfred Döblin verhinderte, daß das Buch der Zensur zum Opfer fiel. Seine Erzählsammlung »Der Pfiff um die Ecke« wurde zeitweise beschlagnahmt. Sein nächster Erzählband, »Die tückische Straße« erschien zuerst als Privatdruck. 1925 gab es erste antisemitische Anwürfe gegen Serner, nach 1933 wurden Serners Arbeiten in Deutschland endgültig auf die »Liste 1 des schädlichen und unerwünschten Schrifttums« der Reichsschrifttumskammer gesetzt. Ab 1939 versuchte er mehrfach, nach Shanghai auszuwandern. 1942 wurde Serner nach Riga deportiert und dort ermordet.
- Gebunden
- 3026 Seiten
- Erschienen 2022
- C.H.Beck
- Gebunden
- 1611 Seiten
- Erschienen 2020
- C.H.Beck
- Gebunden
- 1696 Seiten
- Erschienen 2015
- ZAP-Verlag für die Rechts- ...
- hardcover
- 975 Seiten
- Erschienen 2009
- Erich Schmidt Verlag




