Zwischen Erziehung, Heilung und Zwang: Geschlossene Venerologische Einrichtungen in der SBZ/DDR (Studienreihe der Landesbeauftragten für die ... der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Sonderband)
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Beschreibung
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einer Reihe von Neuregelungen im Umgang mit krankheitsverdächtigen und geschlechtskranken Personen, die bis weit in die DDR wirkten. Die Selbstbestimmung betroffener Personen wurde eingeschränkt, die Rechte der Gesundheitsbehörden erweitert, und mit dem Fürsorgeheim für Geschlechtskranke wurde ein vollkommen neuer Typ einer totalen Institution in Deutschland eingeführt. Angelehnt an das sowjetische Modell der Prophylaktorien sollten zwangseingewiesene Personen in den Fürsorgeheimen isoliert, therapiert und durch Arbeit erzogen werden. Die Umsetzung dieser Neuregelungen in der Praxis wird an den Beispielen des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Schloss Osterstein in Zwickau, des Fürsorgeheims für Geschlechtskranke Leipzig-Thonberg und der geschlossenen Venerologischen Station Leipzig-Thonberg gezeigt.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 267 Seiten
- Erschienen 2020
- De Gruyter Oldenbourg
- paperback
- 308 Seiten
- Erschienen 2007
- V&R unipress
- paperback
- 224 Seiten
- Erschienen 2026
- StudienVerlag



