Zumutungen: Wissenschaft in Zeiten von Populismus, Moralisierung und Szientokratie
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Beschreibung
Pluralistische Gesellschaften sind voller Zumutungen: Andere vertreten andere Positionen, Moralen oder Rationalitäten als man selbst. Sachlich falsche Entscheidungen können demokratisch legitim sein. Freiheit braucht das zivilisierte politische Streiten. Und nicht einmal die Wissenschaften könnten es schlichten, denn ihr Wissen ist in gewisser Weise stets vorläufig. Gegen solche Komplexität wird derzeit revoltiert: Durch populistische Provokationen; durch überschießende Moralisierung; durch szientokratische Vereinfachung, welche Politik bloß als Exekutierung klarer wissenschaftlicher "Lösungen" versteht. Konkrete Beispiele, an denen dies hier gezeigt wird, reichen von Corona über Trumps Tweets und öffentliche Wissenschaftsdebatten bis hin zu akademischen Rederegimen. Zugleich argumentiert der langjährige Wissenschaftsratsvorsitzende und Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Peter Strohschneider, dafür, dass wir uns den gesellschaftlichen und politischen Zumutungen des Pluralismus stellen müssen. Und das heißt: mit Vorbehalten leben, Irritationen produktiv machen, Kontingenz und Mittelbarkeit auch als Voraussetzung von Freiheit und Modernität verstehen. Ein Plädoyer für die Pluralismuszumutungen moderner Gesellschaft. Ein engagierter Essay der Verteidigung unserer liberalen Demokratie.
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Über den Autor
- Kartoniert
- 694 Seiten
- Erschienen 2009
- Mohr Siebeck
- hardcover
- 64 Seiten
- Erschienen 2026
- Beltz & Gelberg
- Kartoniert
- 446 Seiten
- Erschienen 2020
- Nomos
- Gebunden
- 736 Seiten
- Erschienen 2018
- S. FISCHER
- hardcover
- 267 Seiten
- Erschienen 2023
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 190 Seiten
- Erschienen 2009
- Suhrkamp Verlag



