Edgar Hilsenraths „Der Nazi und der Friseur“ im Holocaust-Diskurs der 1960er und 1970er Jahre. Ein Vergleich der amerikanischen und deutschen Literaturkritik
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Beschreibung
Christian Igelbrinks Werk untersucht die Rezeption von Edgar Hilsenraths Roman „Der Nazi und der Friseur“ im Kontext des Holocaust-Diskurses der 1960er und 1970er Jahre. Der Roman erzählt die Geschichte eines Nazis, der nach dem Krieg die Identität eines jüdischen Opfers annimmt, um seiner Vergangenheit zu entkommen. Igelbrink vergleicht die amerikanische und deutsche Literaturkritik des Buches, wobei er auf unterschiedliche kulturelle und historische Perspektiven eingeht. In den USA wurde das Werk oft als satirische Auseinandersetzung mit Schuld und Identität wahrgenommen, während es in Deutschland teils kontrovers aufgenommen wurde, da es Tabus brach und eine provokante Darstellung der Täter-Opfer-Dynamik bot. Igelbrinks Analyse beleuchtet somit nicht nur den literarischen Wert des Romans, sondern auch seine Rolle im gesellschaftlichen Diskurs über den Holocaust in beiden Ländern.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 208 Seiten
- Erschienen 2001
- Ephelant Verlag
- turtleback
- 438 Seiten
- Erschienen 1994
- SH-Verlag
- perfect
- 336 Seiten
- Erschienen 1994
- Rowohlt



