Botho Laserstein
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Beschreibung
Der Lebensweg Botho Lasersteins (1901-1955) ist von vielen Brüchen geprägt. Die Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland, das Exil in Frankreich und das Versteck in einem Kloster während des Zweiten Weltkriegs markieren äußere Zäsuren. Hinzu kommt ein erhebliches inneres Konfliktpotential Lasersteins. Als Jude konvertierte er 1939 zum Katholizismus. Vom Pazifismus, den er im Berlin der Weimarer Republik vertrat, sagte er sich 1934 los, als er unter Verweis auf Lenin zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten aufrief. Jahre später bezeichnete Rudolf Leonhard den einstigen Weggefährten als "exkommunistischen, exjüdischen Exanwalt". Die Konstante im Leben Botho Lasersteins war der Kampf um ein neues Sexualstrafrecht, den er als Jurist und Publizist weitgehend isoliert ausfocht. von Wolfert, Raimund
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Über den Autor
geboren 1963, Studium der Skandinavistik an den Universitäten in Bonn, Oslo und Berlin; arbeitet als freier Dozent in Berlin; Mitarbeiter der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft seit 2005.
- hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2000
- Carl Hanser
- hardcover -
- Erschienen 1981
- Schneekluth
- Kartoniert
- 107 Seiten
- Erschienen 2018
- Lindemanns VERLAG & AGENTUR




