Kollektive Unschuld: Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern
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Beschreibung
"Kollektive Unschuld: Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern" von Samuel Salzborn untersucht die Mechanismen und Strategien, die in Deutschland genutzt werden, um die Erinnerung an den Holocaust zu verdrängen oder zu relativieren. Salzborn analysiert, wie kollektive Abwehrhaltungen entstehen und welche Rolle sie im gesellschaftlichen Diskurs spielen. Er zeigt auf, dass trotz einer offiziell anerkannten Verantwortung oft subtile Formen der Leugnung oder Verharmlosung auftreten. Das Buch beleuchtet die psychologischen und soziologischen Aspekte dieser Phänomene und diskutiert deren Auswirkungen auf das deutsche Selbstverständnis und die politische Kultur. Durch seine kritische Analyse trägt Salzborn dazu bei, ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen der Erinnerungskultur in Deutschland zu entwickeln.
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Über den Autor
geboren 1977 in Hannover, ist Antisemitismus- und Rechtsextremismusforscher und lehrt Politikwissenschaft an der Universität Gießen. Er ist u.a. Leiter einer Nachwuchsforschungsgruppe zum NSU-Prozess und wurde 2015 ausgezeichnet mit dem Preis der Stiftungsrates der Universität Göttingen in der Kategorie "Wissenschaft und Öffentlichkeit" für den "vorbildlichen Transfer aktueller wissenschaftlicher Themen in eine breite Öffentlichkeit".
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- Erschienen 1987
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- Erschienen 1988
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- 315 Seiten
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