Staatliche Theorie des Geldes
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Beschreibung
"Staatliche Theorie des Geldes" ist ein einflussreiches Werk von Georg Friedrich Knapp, das erstmals 1905 veröffentlicht wurde. In diesem Buch entwickelt Knapp die sogenannte Chartalismus-Theorie, die besagt, dass Geld in erster Linie eine Schöpfung des Staates ist und seinen Wert durch staatliche Autorität erhält, nicht durch das Material, aus dem es besteht (wie Gold oder Silber). Knapp argumentiert, dass Geld als gesetzliches Zahlungsmittel fungiert, weil der Staat es zur Begleichung von Steuern akzeptiert und somit seine Akzeptanz im Wirtschaftskreislauf sichert. Diese Theorie stellt einen Gegensatz zu metallistischen Ansätzen dar, die den inneren Wert des Geldes betonen. Das Werk hat bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung moderner geldtheoretischer Konzepte und wird oft im Kontext der Diskussion über staatliche Eingriffe in die Wirtschaft zitiert.
Produktdetails
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