Gipfelmeditationen: Die spirituelle Bedeutung des Bergsteigens
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Beschreibung
In die Berge zu gehen bedeutet für Julius Evola vor allem Befreiung. Es ist „eine Katharsis, ein Erwachen, eine Wiedergeburt in etwas Transzendentes, Göttliches“. Seine Vorliebe für geistige Höhen und schwindelerregende Gedankenflüge in die Metaphysik hatte eine praktische Entsprechung: Der traditionalistische Philosoph unternahm waghalsige Bergbesteigungen und Eisklettertouren. Über seine Erlebnisse schrieb er in Fachzeitschriften und in der Publikumspresse. Hier sind 20 Texte versammelt, die zwischen 1927 und 1942 erschienen, sowie zwei weitere aus der Nachkriegszeit. Sie gehören zu den Klassikern der Bergliteratur. „Der Berg lehrt die Stille. Er entwöhnt vom Gerede, von unnützen Worten, überflüssigen, ausgelassenen Gefühlsausbrüchen. Er bewirkt Schlichtheit und Verinnerlichung“. Bei diesem metaphysischen Bergsteigen, das sich an den Prinzipien der Tradition orientiert, geht es nicht so sehr darum, „den Berg zu bezwingen, sondern sich selbst“. „Alles in der modernen Gesellschaft neigt dazu, den heroischen Sinn des Lebens zu ersticken. Alles tendiert zur Mechanisierung, Verbürgerlichung, zum regulierten und durchdachten Verbund von Wesen, die aus Bedürfnissen bestehen, von denen keines sich selbst genügt.“ Ein überraschendes Buch für alle, die diese Seite eines Denkers, der sich zwischen Magischem Idealismus (Novalis) und Traditionalismus verortet sah, nicht kannten: Die Gipfelmeditationen eröffnen neue Horizonte in einer lehrreichen und tiefgründigen Prosa, die des besten „Kulturjournalismus“ würdig ist.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2024
- Edizioni White Star SrL
- Gebunden
- 240 Seiten
- Erschienen 2022
- Bruckmann Verlag GmbH
- hardcover
- 288 Seiten
- Erschienen 2012
- Malik
- Hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2023
- Kösel-Verlag



