Schopenhauer als Erzieher
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Beschreibung
'Ich gehöre zu den Lesern Schopenhauers, welche, nach dem sie die erste Seite von ihm gelesen haben, mit Bestimmtheit wissen, daß sie alle Seiten lesen und auf jedes Wort hören werden, das er überhaupt gesagt hat. Mein Vertrauen zu ihm war sofort da und ist jetzt noch dasselbe wie vor neun Jahren. Ich verstand ihn, als ob er für mich geschrieben hätte: um mich verständlich, aber unbescheiden und töricht auszudrücken. Daher kommt es, daß ich nie in ihm eine Paradoxie gefunden habe, obwohl hier und da einen kleinen Irrtum; denn was sind Paradoxien anderes als Behauptungen, die kein Vertrauen einflößen, weil der Autor sie selbst ohne rechtes Vertrauen machte, weil er mit ihnen glänzen, verführen und überhaupt scheinen wollte? Schopenhauer will nie scheinen: denn er schreibt für sich, und niemand will gern betrogen werden, am wenigsten ein Philosoph, der sich sogar zum Gesetze macht: betrüge niemanden, nicht einmal dich selbst! Selbst nicht mit dem gefälligen gesellschaftlichen Betrug, den fast jede Unterhaltung mit sich bringt und welchen die Schriftsteller beinahe unbewußt nachahmen; noch weniger mit dem bewußteren Betrug von der Rednerbühne herab und mit den künstlichen Mitteln der Rhetorik. Sondern Schopenhauer redet mit sich: oder, wenn man sich durchaus einen Zuhörer denken will, so denke man sich den Sohn, welchen der Vater unterweist.' Friedrich Nietzsche
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Über den Autor
- Leinen
- 374 Seiten
- Erschienen 2010
- C.H.Beck
- Gebunden
- 108 Seiten
- Erschienen 2009
- Nikol
- perfect -
- Erschienen 1997
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 192 Seiten
- Erschienen 2016
- Hogrefe AG
- Gebunden
- 160 Seiten
- Erschienen 2011
- O.W. Barth
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- 228 Seiten
- Erschienen 1979
- Rudolf Steiner Verlag
- Hardcover
- 511 Seiten
- Erschienen 1995
- Diederichs




